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Arbeitskultur
Weiter mit Gen z: Unser Team der Zukunft
Mehr als ein Job. ODER: Neue Perspektiven, gemeinsame Ziele.
Ein Gespräch über gelebte Arbeitskultur und neue Einflüsse.
Arbeitskultur ist in Bewegung: Die Generation Z bringt neue Erwartungen an Sinn, Entwicklung und Zusammenarbeit mit. Gleichzeitig bleibt die Erfahrung langjähriger Kolleginnen und Kollegen unverzichtbar. Ein Recruiter, ein Auszubildender und eine Führungskraft der WBM werfen gemeinsam einen Blick darauf, was Teamwork heute ausmacht.

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BERLIN AKTIV MITGESTALTEN
Bei der WBM zeigt sich: Der gemeinsame Nenner ist die Aufgabe selbst. Für Sven Knopp, der als Recruiter neue Kolleginnen und Kollegen für die WBM gewinnt, motiviert das Bewusstsein, dass „wir nicht nur Wohnungen bauen, sondern das Leben in dieser Stadt prägen.“ Diese Verantwortung beschreibt auch Ulrike Hess, Leiterin Zentraler Einkauf und Prokuristin der WBM Energie Services GmbH: „Wir sind aktive Stadtgestalterinnen und -gestalter. Unsere Projekte sind sichtbar, politisch relevant und sozial wirksam.“ Filias Meyer erlebt diese Wirkung aus der Perspektive eines Auszubildenden: „Man merkt schnell, wie vielfältig unsere Arbeit ist und was alles dazugehört.“ Auch für viele jungen Menschen zählt nicht nur der Job, sondern die Wirkung. „Was kann ich hier bewegen?“ lautet die zentrale Frage. Die Antwort fällt klar aus: Wer bei der WBM arbeitet, gestaltet Berlin mit.
WENN ERFAHRUNG AUF FRISCHE IDEEN TRIFFT
Diese Nähe zur Aufgabe prägt auch das tägliche Miteinander. Unterschiedliche Blickwinkel sind dabei ausdrücklich erwünscht. „Ein Team wird nicht automatisch stark, nur weil mehrere Generationen vertreten sind“, sagt Ulrike Hess. Jüngere bringen oft neue Ideen und technologische Offenheit ein, erfahrene Kolleginnen und Kollegen sorgen für Kontext und Orientierung. Wichtig sei, dass beides zusammenkommt.
Wie sich das anfühlt, zeigt sich bereits beim Einstieg. Filias Meyer wurde schnell eingebunden und übernahm früh Verantwortung. „Ich hatte teilweise gar nicht das Gefühl, als Azubi anzufangen, sondern als Mitarbeiter.“ Die vielfältigen Einblicke in den verschiedenen Abteilungen und die offene Zusammenarbeit erleichtern den Start und fördern Entwicklung von Anfang an. Bereits in der Ausbildung setzt die WBM auf Eigenverantwortung und Beteiligung. Die hohe Qualität zeigt sich beispielsweise im IHK-Siegel für exzellente Ausbildung.

© Nils Hasenau
„Starke Teams entstehen, wenn unterschiedliche Perspektiven zusammenkommen.“
WISSEN WEITERGEBEN, BEVOR ES GEHT
Gleichzeitig steht auch die WBM vor einem Wandel: Viele erfahrene Mitarbeitende werden in den kommenden Jahren ausscheiden. Da wächst die Bedeutung von Wissenstransfers. „Das Entscheidende ist oft unsichtbar – Netzwerke, Erfahrungen und impliziertes Wissen“, sagt Sven Knopp. „Gute Übergaben gelingen nicht nebenbei“, ergänzt Ulrike Hess. „Es braucht Zeit und Planung.“ Die WBM begegnet dieser Entwicklung mit strukturierten Formaten, frühzeitiger Nachfolgeplanung und Tandemlösungen.
Auch das Verständnis von Lernen verändert sich. Als Einsteiger lernt Filias Meyer den Beruf von Grund auf. Aber auch für Ulrike Hess ist kontinuierliches Lernen „kein Nice-to-have, sondern Teil der beruflichen Grundhaltung“. Wissen veraltet schneller, Anforderungen steigen – es gilt, anschlussfähig zu bleiben. Dabei findet Lernen nicht nur in Seminaren, sondern im Alltag statt: im Austausch, im Feedback, im Miteinander.
Der Blick nach vorn verbindet: Die Arbeitswelt wird digitaler, komplexer und dynamischer – der Kern bleibt: Menschen, die Verantwortung übernehmen und gemeinsam etwas gestalten wollen. Das Team der Zukunft hat Erfolg, wenn Perspektiven aktiv genutzt werden, Wissen geteilt wird und Entwicklung möglich ist. Filias Meyer bringt es auf den Punkt: „Wichtig ist, dass wir gemeinsam wachsen.“
Events & Networking bei der WBM
ZUSAMMENARBEIT WIRD DIGITAL EINFACHER.
Alles andere als Zukunftsmusik
Man erkennt den Wert der Digitalisierung vor allem dann, wenn sie den Arbeitsalltag spürbar erleichtert. Sie wird dort greifbar, wo Anfragen schneller bearbeitet werden, Informationen leichter verfügbar sind und Abläufe verlässlicher funktionieren – zum Beispiel im Kontakt mit Kundinnen und Kunden. Mit der neuen Contact-Center-Lösung haben wir zum Beispiel unsere zentrale Telefonie modernisiert. Sie schafft bessere Steuerungsmöglichkeiten, mehr Transparenz über die Erreichbarkeit und unterstützt unser Ziel, Anfragen besser und zügiger zu bearbeiten. Gleichzeitig entwickeln wir digitale Serviceangebote wie den Chatbot „Mia“ weiter und bauen damit die Self-Service-Möglichkeiten für unsere Kundinnen und Kunden aus.
Damit solche Verbesserungen im Alltag möglich werden, schaffen wir auch im Hintergrund die notwendigen Voraussetzungen. Unsere Digitalstrategie definiert das Thema als unternehmensweite Aufgabe – mit klaren Leitlinien, einem Digitalmodell und dem Ziel, Daten, Prozesse, Systeme und Wissen im Unternehmen besser zusammenzuführen. Dazu gehören die Vorbereitungen für einen Wechsel des ERP-Systems, der weitere Ausbau einer gemeinsamen Datenbasis sowie klare Regeln für Stammdaten und Zuständigkeiten. Enterprise Ressource Planning (ERP)-, Computer Aided Facility Management (CAFM)- und Business Intelligence (BI)-System sollen dabei Schritt für Schritt enger zusammenwirken und dazu beitragen, dass Informationen konsistenter, Auswertungen verlässlicher und Entscheidungen besser werden.
Zeitgleich wächst mit dem WBM-KI-Lab ein Format, das den kulturellen Teil der Transformation stärkt: Mitarbeitende aus unterschiedlichen Bereichen bringen dort Ideen ein, testen konkrete Anwendungsmöglichkeiten und machen Künstliche Intelligenz Schritt für Schritt für ihren Arbeitsalltag nutzbar.
So wird Digitalisierung nicht nur technisch vorangetrieben, sondern auch gemeinsam gelernt und gestaltet.

© Leon Kopplow
„Innovation entsteht im Austausch – das KI-Lab schafft den Raum.“
